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Wirtschaft
DB – Mitte Februar gibt es wieder Streiks
newsfromrussia.com/DE am 07.02.2011Das Winterchaos hat viele Bahnreisende Nerven gekostet, denn kaum ein Zug ist noch pünktlich abgefahren, geschweige denn angekommen. Doch nachdem dieses Problem nun dank besserer Witterung behoben ist, stehen schon die nächsten Störungen im Fahrplan der Deutschen Bahn an. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer nämlich erklärte am 31. Januar diesen Jahres, dass die Verhandlungen über einen Branchentarifvertrag mit der Deutschen Bahn, sowie privaten Bahnunternehmen gescheitert seien.
Hintergrund der Verhandlungen
Die Gewerkschaft, kurz GDL, forderte einen Branchentarifvertrag für die Lokomotivführer. Sie erwartet, dass sich diesem Tarifvertrag, der einheitliche Regelungen für Lokomotivführer der Deutschen Bahn, sowie weiterer privater Bahnunternehmen, vorsieht. Dabei sollen nicht nur verbesserte Arbeitszeiten und Löhne durchgesetzt werden, es sollte ebenfalls um die soziale Absicherung bei einer nicht selbst verschuldeten Dienstunfähigkeit gehen. Diese sei regelmäßig gegeben, wenn die Lokomotivführer auf ihren Strecken Suizidversuche mit erleben mussten.
Laut Angaben der GDL weigerte sich die Deutsche Bahn einen entsprechenden Tarifvertrag abzuschließen, sofern die anderen privaten Bahnunternehmen dies nicht ihrerseits getan hätten. Die Deutsche Bahn argumentiert dagegen, dass man der Gewerkschaft in den Gesprächen deutlich entgegen gekommen sei. Zudem habe man mit den privaten Bahnunternehmen einen Tarifvertrag abgeschlossen, der der GDL jedoch nicht ausreiche. Man kritisierte evtl. Arbeitskämpfe massiv.
Die Gewerkschaft plant Streiks
Aufgrund der gescheiterten Tarifverhandlungen plant die GDL nun ab Mitte Februar Streiks. Bereits am 16. Februar 2011 solle es eine erste Protestaktion geben, der anschließend verschiedene Arbeitsniederlegungen folgen sollen. Die Urabstimmung wird derzeit vorbereitet. Unklar ist bisher, wann genau die Streiks erfolgen. Ebenfalls wird bisher noch nicht verraten, ob lediglich der Nahverkehr von den Streiks betroffen sein wird oder auch der Fernverkehr mit einbezogen wird. Eines aber kann die GDL schon jetzt garantieren: Die Berliner S-Bahn wird in die Streiks mit einbezogen.
Man versicherte seitens der Gewerkschaft jedoch, dass alle Streiks den Bahnreisenden rechtzeitig bekannt gegeben würden, so dass diese sich darauf einstellen könnten. Ebenfalls werde für Schienenersatzverkehr gesorgt, um die Bahnreisenden selbst nicht unnötig zu bestrafen.
Ansichten der Bahnunternehmen
Die Bahnunternehmen kritisieren indes das Vorgehen der Gewerkschaft als völlig überzogen und unangemessen. Man solle vielmehr zurück an den Verhandlungstisch kehren, um so eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung zu finden. Die Gewerkschaft macht nach Ansicht der Bahnunternehmen, und hier sind sich die Deutsche Bahn, sowie die privaten Unternehmen einig, einen großen Fehler. Schließlich sei man bereit, zu verhandeln. Die Demonstration der Macht der Gewerkschaft sei lediglich ein Schritt, der die Kunden der Bahnunternehmen verunsichere, heißt es.
Allerdings scheint die Gewerkschaft ihre Vorhaben tatsächlich umsetzen zu wollen, denn die bisherigen Verhandlungen wurden keinesfalls als erfolgversprechend angesehen. Die Zugeständnisse reichten nicht aus, um eine sachliche, sinnvolle Lösung zu finden, so die GDL.
Die Bahn spart auf Kosten ihrer Kunden
newsfromrussia.com/DE am 26.10.2010Und wieder ein mal gibt es Aufruhr um das Thema „Schienenverkehr“. Die ICE-Züge fahren momentan aus Sicherheitsgründen statt 250 oder 300 km/h, nur noch 200. Der frostige Winter bringt viel Schnee mit sich und somit bilden sich viele Eisklumpen auf und neben den Schienen, die den Schienenfahrzeugen zu einer Gefahr werden könnten. Es soll vermieden werden, dass Schottersteine hochgewirbelt werden und gravierende Schäden verursachen können. Daraus ist logischerweise zu schließen, dass die Fahrzeiten sich um einige Minuten oder Stunden verlängern. Dass sich die Leute, die mit den Zügen fahren müssen um Heim oder zur Arbeit zu gelangen, sich unheimlich ärgern, ist denkbar.
Nicht nur die ICE, sondern auch all die anderen Züge, wie S-bahn oder Regionalexpress sind von den Schneefällen betroffen. In den meisten Fällen kommen sie zu spät oder fallen sogar komplett aus. All die Menschen, die an den Schienenverkehr angewiesen sind, um zur Arbeit zu kommen, verspäten sich somit und das wiederum macht einen schlechten Eindruck bei dem Arbeitgeber. Es heißt ja, dass man ganz allein dafür verantwortlich ist, wie und ob man pünktlich bei der Arbeit erscheint. Ob diese These ungerecht oder gerecht ist, sieht wohl jeder anders. Die Bahnsprecher sagen jedoch, dass die wetterbedingten Störungen des Schienenverkehrs durch vereiste Weichen so hingenommen werden müssen.
Es wird gefordert, dass die Weichen, die unter anderem dafür zuständig sind, dass sie Züge fahren können, erneuert werden, damit es nicht zu solch häufigen Ausfällen kommt. Die Bahn jedoch, hält dies nicht für nötig und versuche stattdessen zu sparen. Dabei wurde berichtet, dass es im Südosten Deutschlands in der Nacht zum Donnerstag ein starker Schneefall war, welcher den Betriebsbeginn, der um vier Uhr hätte starten müssen, verzögert hat. Es habe aber, von Stunde zu Stunde Entwarnungen gegeben. Die Erklärung dafür war, dass die Weichenheizungen bei besonders niedrigen Temperaturen und starkem Schneefall nun mal etwas länger bräuchten.
Was den Menschen nun bleibt, die auf den Schienenverkehr angewiesen sind, ist hoffen dass sich am Freitag während der Verhandlung alles klärt und die Parteien auf einen Nenner kommen. Details zur aktuellen Situation kann man auf der Homepage der Bahn einsehen. Dem Konzern zufolge kann man seine Fahrkarte kostenlos umtauschen oder erstatten lassen, wenn man aufgrund von streikbedingten Zugausfällen oder Verspätungen nicht seine Reise antreten kann.
Schienenverkehr lahmgelegt
newsfromrussia.com/DE am 26.10.2010Züge fallen aus, Menschenmassen toben vor Wut weil sie nicht zur Arbeit kommen. Fast ganz Deutschland musste heute kühlen Kopf bewahren aufgrund des Bahnstreiks. Viele Menschen kamen viel zu spät zur Arbeit oder zu anderen wichtigen Terminen. Hinzu kommt noch, dass nicht garantiert werden kann, dass die Menschen pünktlich zum Feierabend nach Hause kommen, da es ungewiss ist, ob der Schienenverkehr bis dahin wieder einwandfrei fährt. Das Ein-und Aussteigen dauerte teilweise sehr lange, aufgrund des großen Fahrgastandrangs. Vor allem die Fernreisenden hatten es nicht leicht, da ICE- und IC-Züge aus verschiedenen Teilen Deutschlands gar nicht oder nur mit erheblicher Verspätung fuhren. Die Deutsche Bahn bedauert es, dass die Reisenden darunter leiden mussten, obwohl der Tarifstreit sich eigentlich auf den Regionalverkehr bezieht..
Aufgrund der Warnstreiks, fielen heute in Deutschland weit mehr als 100 Züge aus. Am stärksten betroffen waren die Städte in Köln, Dortmund, Düsseldorf, Hamm und Frankfurt wurde berichtet. Zudem war die Strecke München-Nürnberg sowie der Münchner S-Bahn-Verkehr stark betroffen.
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Wie bereits erwähnt, ist der Grund des Streiken der Deutschen Bahn nicht ganz klar, da die privaten Bahngesellschaften ein höheres Einkommensniveau verlangen. «Die Massivität, mit der in den Verkehr eingegriffen wurde, verwundert uns sehr», wird von Homburg angesprochen. Auch wird der Streik als „unbegründet und kontraproduktiv“ bezeichnet, die DB schlug den Gewerkschaften eine Schlichtung vor, von der wollten sie jedoch nichts hören. Weitere Warnstreiks soll es in dieser Woche nicht mehr geben, da Freitag eine weitere Verhandlungsrunde stattfindet. Der Transnet Chef Alexander Kirchner droht jedoch bereits mit weiteren Maßnahmen :“Wir wollen den Arbeitgebern signalisieren, dass wir es ernst meinen“, gab der Vorsitzende der Gewerkschaft am Morgen am Kölner Hauptbahnhof bekannt. Es wird verlangt, dass die Deutsche Bahn und ihre privat Konkurrenten etwas unternehmen sollen, wäre dies nicht der Fall, sind weitere Arbeitsniederlegungen und Streik garantiert.
Was den Menschen nun bleibt, die auf den Schienenverkehr angewiesen sind, ist hoffen dass sich am Freitag während der Verhandlung alles klärt und die Parteien auf einen Nenner kommen. Details zur aktuellen Situation kann man auf der Homepage der Bahn einsehen. Dem Konzern zufolge kann man seine Fahrkarte kostenlos umtauschen oder erstatten lassen, wenn man aufgrund von streikbedingten Zugausfällen oder Verspätungen nicht seine Reise antreten kann.